Name: Black Dagger 01. Nachtjagd
Autor: J. R. Ward
Seitenanzahl: 288
Seiten
Verlag: Random House GmbH
ISBN: 3-641-06691-3
Preis: 6,99
Klappentext:
Das Leben der jungen Beth Randall verläuft eigentlich in ruhigen Bahnen –
sie lebt in einem zu kleinen Apartment, geht selten aus und hat einen schlecht
bezahlten Reporterjob bei einer kleinen Zeitung in Caldwell, New York. Ihr Job
ist es auch, der sie an den Tatort eines ungewöhnlichen Mordes führt: Vor einem
Club ist ein Mann bei der Explosion einer Autobombe gestorben, und die Polizei
kann keinen Hinweis auf die wahre Identität des Toten finden. Dann trifft Beth
auf den geheimnisvollen Wrath, der in Zusammenhang mit dem Mord zu stehen
scheint. Der attraktive Fremde übt eine unheimliche Anziehung auf sie aus, der
sie sich nicht entziehen kann. Während sie sich auf eine leidenschaftliche
Affäre mit Wrath einlässt, wächst in ihr der Verdacht, dass er der gesuchte
Mörder ist. Und Wrath hat noch ein paar Überraschungen mehr für sie auf Lager,
denn er behauptet, ein Vampir zu sein – und das Oberhaupt der Bruderschaft der
BLACK DAGGER, die seit Jahrhunderten einen gnadenlosen Krieg um das Schicksal
der Welt führen muss...
Eigene Meinung:
Ich habe viele Schlechtes und Gutes
über die Bücher gehört. Nach langem überlegen ob ich es lesen soll oder nicht,
habe ich mich dafür entschieden es zu lesen. Aus purer Neugierde.
Meiner Meinung nach ein Buch mit
einer gewissen Spannung, jedoch hört der Roman abrupt auf, als die Geschichte
spannend wird. Man ist daher gezwungen die anderen Bücher zu lesen und hat
keinen runden Abschluss. Außerdem finde ich die Story zu eintönig. Muskulöser
Vampir soll Tochter und Halb-Vampirin eines verstorbenen Freundes beschützen
und sie auf ihren Weg durch die Transition begleiten. Auch die plötzlichen
Szenen zwischen den Charakter konnte man nicht so gut erkennen. Was dann kommt sind langweilige und meines
Erachtens gefühllose, animalische Sex-Szenen gepaart mit etwas Gewalt. Noch zu
dem kommt, dass die Vampire Blut eines Vampires von einem anderen Geschlecht
trinken müssen und nicht eines Menschen. Die Sache mit der optionalen
Sehbehinderung der Hauptcharakters nervt ein wenig. Wrath ist blind und hat
Probleme, sein Fleisch kleinzuschneiden oder Reis zu essen. Aber mit
Wurfsternen um sich schmeißen und auch zu treffen geht. Ähh ja, ist klar. Das ist
im Ganzen nicht durchdacht und auch nicht konsistent.
Fazit:
Mir hat der Einstieg in die Welt der Black Daggers ganz gut
gefallen. Auch wenn "Nachtjagd" mich nicht zu hundert Prozent von
sich überzeugen konnte, so hatte ich dennoch unterhaltsame Lesestunden.